Präsentation

Der Meerestempel

An der sagenumwobenen Küste des Felsens von Monaco erbaut, wacht das ozeanografische Museum seit über einem Jahrhundert über die Meere. Von Prinz Albert dem I., Urgroßvater seiner Hoheit Albert II, erbaut, wurde es von Anfang an als ein ganz der Kunst und den Wissenschaften gewidmeter Palast entworfen.


Von der Verzierung der Fassaden bis hin zu der der Hallen, erinnert alles im Museum an die Unterwasserwelt. Seit seiner Einweihung am 29. März 1910 zeugt dieser Tempel der Meere mit über 6.000 m2 Ausstellungsfläche von internationaler Bedeutung. Mit seinem höchsten Punkt auf 85 m über dem Meeresspiegel bietet es einen fulminanten Tauchgang, bei dem über 6.000 Exemplare zu entdecken sind, und präsentiert sich als ein Ort des Austauschs und der Kultur, an dem Erlebnisse rund um den Schutz der Meere als gemeinsames Erbe der Menschheit aufeinander treffen.

Von Aquarien mit naturgeschichtlichen Sammlungen über die Haifischlagune und die Schildkröteninsel auf der Panoramaterrasse bietet das Museum den Besuchern die Möglichkeit, die Weltmeere kennen, lieben und schützen zu lernen.

Dem Willen seines Gründers getreu, „in ein und demselben Glanzstück die beiden leitenden Kräfte der Zivilisation zu vereinen: Kunst und Wissenschaft“, steht es auch der zeitgenössischen Kunst offen und ist Gastgeber bedeutender Ausstellungen wie z.B. der von Damien Hirst, Huang Yong Ping, Mark Dion oder auch von Marc Quinn.

Der Meerestempel, monumentales Schmuckstück, dem Willen eines visionären Prinzen entsprungen, ist heutzutage eines der Meisterstücke der monegassischen Identität. Mit über 675 000 Besuchern pro Jahr bildet es eine der lebenswichtigen Attraktionen des Fürstentums und trägt sowohl auf wissenschaftlicher, wie auf wirtschaftlicher und touristischer Ebene voll und ganz zu seinem Glanz bei.